In der ersten Zeit der Wikipedia entstanden Formate, die eine Nutzung erlaubten, wenn keine Verbindung zum Internet zur Verfügung steht, so auch eine Ausgabe der zenodot Verlagsgesellschaft mbH in Berlin.[194] Einerseits wurden Freeware-Offline-Reader wie WikiTaxi erstellt.[195] Andererseits wurden gedruckte Fassungen der Wikipedia veröffentlicht, wie etwa eine tausendseitige Druckfassung auf Basis der 2007/2008 am häufigsten aufgerufenen Artikel vom Bertelsmann Verlag (Das Wikipedia-Lexikon in einem Band),[196] individuell zusammenstellbares Book-on-Demand im A5-Format[197] – einem Lambert M. Surhone sagt man die Mitherausgeberschaft von mehr als 235.000 Books-on-Demand auf der Basis von Wikipedia-Artikeln nach – sowie inzwischen vielfach kritisierte Geschäftspraxis einiger Print-on-Demand-Buchverlage.[198] Diese Nutzungsformen verloren aber mit dem zunehmenden Umfang der Wikipedia und der zunehmend jederzeitigen Verfügbarkeit des Internet-Zugangs immer mehr an Bedeutung.
